Über mich

 

Kurzvita

 

Susanne Konrad lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. 1965 in Bonn geboren, studierte sie Literaturwissenschaft und Geschichte. 1995 promovierte sie über Goethes „Wahlverwandtschaften“. 2005 erschien ihr erster Roman „Camilles Schatten“. Die Autorin hat (auch als Dr. Susanne Czuba-Konrad) Fachbücher zu den Themen „Integration“ und „Kreatives Schreiben“ veröffentlicht, ferner zahlreiche literarische und redaktionelle Beiträge. Schwerpunkte ihrer schriftstellerischen Arbeit sind der Entwicklungsroman sowie Prosa zu den Themen Diversität, Heimat, lokale Identität. Im Herbst 2017 erhielt sie ein Arbeitsstipendium vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. 

 

 

Werdegang

 

Susanne Konrad wurde am 14. April 1965 als Tochter eines Theologen und einer Medizinerin geboren. Sie wuchs in Dortmund auf. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Geschichte in Konstanz und Frankfurt am Main und legte 1991 das Erste Staatsexamen ab. 1992 bis 1994 erhielt sie ein Promotionsstipendium der Hessischen Graduiertenförderung und legte 1995 ihre Dissertation über Goethes „Wahlverwandtschaften“ vor. Von 1994 bis 1996 war sie Studienreferendarin am Frankfurter Goethe-Gymnasium und machte 1996 ihr Zweites Staatsexamen.

 

Von 1996 bis 2002 hielt sie Lehraufträge an der Frankfurter Universität; parallel dazu leitete sie Schreibwerkstätten an Volkshochschulen. Von 1998 bis 1999 war sie wissenschaftliche und pädagogische Mitarbeiterin bei SOS Rassismus-Zivilcourage in Frankfurt und begleitete ein interaktives Ausstellungsprojekt zum Thema Flucht und Asyl. Von 2001 bis 2018 arbeitete sie als Rehabilitationsausbilderin bei einem Hessischen Bildungsträger.

 

Einen hohen Stellenwert besitzt das literarische Engagement. Seit 1999 ist Susanne Konrad Mitglied im VS (Verband deutscher Schriftsteller) in Hessen. Von 2001 bis 2017 war sie im Vorstand des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V. und hatte den Vorsitz von 2009 bis 2013 inne. Von 2014 bis 2016 war sie stellvertretende Vorsitzende der Literaturgesellschaft Hessen e.V. In derselben Zeit war sie Stipendiatin als Stadtteilhistorikerin bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft mit dem Arbeitsauftrag „Stadtteilidentität am Dornbusch“. Seit 2015 ist sie Mitorganisatorin der jährlich stattfindenden Immigrationsbuchmesse und seit 2017 hat sie eine Autorschaft in der „Bibliothek der Generationen“ des Historischen Museums Frankfurt inne.

 

Susanne Konrad schreibt Romane, Erzählungen und Sachbücher. Im Jahr 2000 erschien ihre pädagogische Handreichung „Integration“ über multikulturelles Zusammenleben, im Jahr 2005 ihr Roman „Camilles Schatten“, über eine Künstlerin und deren Psychose. Die theoretische Beschäftigung mit dem Schreiben und ihre praktische Arbeit in den Schreibwerkstätten floss in den Band „Emotionen. Gefühle literarisch wirkungsvoll einsetzen“ aus dem Jahr 2007 ein. 2011 veröffentlichte sie die Persiflage „Rauchen verboten“ und 2013 den Jugendroman „Traumgespinst“. Zwei Jahre später erschien ihr Roman „Die Akademikerin“ über Erfahrungen des Scheiterns und des Verlusts, und 2017 das E-Book „Im Bett der Witwe“. Im selben Jahr kam ihre Novelle „Die Liebenden von Wiesbaden“ heraus, eine Geschichte über Liebe, Erotik und Älterwerden. Zurzeit ist ein Band mit Erzählungen in Vorbereitung, der 2020 erscheinen wird. Für die Arbeit an diesem Manuskript erhielt sie 2017 ein Stipendium vom Land Hessen.

 

Als Herausgeberin hat sie verschiedene Anthologieprojekte verwirklicht. 2010 veröffentlichte sie gemeinsam mit zwei weiteren Autorinnen den Band „Wortwandlerinnen – Autorinnnen aus vier Kontinenten erzählen“ im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements für den Literaturclub der Frauen aus aller Welt. 2016 erschien die von ihr herausgegebene „Frankfurter Einladung“, eine Anthologie, zu der zahlreiche Autorinnen und Autoren mit Erzählungen und Gedichten über die Stadtteile Frankfurts beigetragen haben. 2019 erschien der Folgeband „Frankfurter Einladung II“ über „urige Gassen, liebliche Orte und geheimnisvolle Plätze.“

 

Zur „Frankfurter Einladung“ I und II hat Susanne Konrad jeweils eine Lesereihe in Kooperation mit den Stadtteilbibliotheken organisiert, die vom Kulturamt der Stadt Frankfurt gefördert wurde.