Fachbücher

Emotionen. Gefühle literarisch wirkungsvoll einsetzen.

 

Berlin: Autorenhaus Verlag, 2007
ISBN 978-3-86671-018-4

 

Liebe, Sehnsucht, Trauer, Wut, Ekel, Eifersucht und Neid, Angst und Grauen, Schuld und Scham, Freude, Hoffnung, Glück, Zufriedenheit.

Was den Leser rührt, begeistert und mitreißt, sind die Emotionen, die der Autor den Figuren in seinem Werk mitgibt. Das Herzklopfen, mit dem der Leser das Schicksal des Protagonisten im Roman, Theaterstück oder Film verfolgt, die Tränen, die ihn rühren oder die tragischen Gefühlsverwirrungen, die ihm den Atem rauben.

Wie Autoren bewusst Emotionen in ihren Texten und Drehbüchern einsetzen können, wird durch literarische Beispiele und entsprechende Übungen für die Praxis des Schreibens vermittelt.

 

„Eine notwendige Veröffentlichung, die weiter ins Innenleben des Schreibens vorstößt als viele andere Lehrbücher.“ Oliver Buslau, Text Art Magazin


(vergriffen)

 

 

Goethes 'Wahlverwandtschaften' und das Dilemma des Logozentrismus

 

Heidelberg: Carl Winter, 1995

ISBN 978-3-8253-0335-B

 

Goethes Roman 'Die Wahlverwandtschaften' handelt von vier Personen, die einem Konflikt zwischen ihren sinnlichen Neigungen und ihren moralischen Werten ausgesetzt sind und daran zerbrechen. Sie scheitern an der Unvereinbarkeit konträrer Prinzipien: Dem einen gerecht zu werden, bedeutet Verrat an dem anderen. Diese doppelte schuldhafte Verstrickung wird als ein grundlegendes menschliches Problem präsentiert.

 

Die Intention dieser Doktorarbeit ist es, die den 'Wahlverwandtschaften' zugrundeliegende Ordnung und die damit verbundenen Werte auf ihre Grundsätzlichkeit hin zu überprüfen. Daher ist nicht die Frage, ob das 'Sinnliche' oder das 'Sittliche' den Sieg davon trägt. sondern die in den 'Wahlverwandtschaften' dargestellten Polaritäten selbst stehen zur Disposition.

 

 

 

Die Unerreichbarkeit von Erfüllung in Theodor Fontanes Romanen “Irrungen, Wirrungen” und “L´Adultera”.

 

186 Seiten. Frankfurt am Main u.a. Peter Lang, Jahr 1991


Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Unerreichbarkeit von Erfüllung als zentrales Thema Theodor Fontanes. Vor dem Hintergrund kritischer Reflexion der Archetypenlehre C.G. Jungs, der Sozialpsychologie Alfred Lorenzers und der ästhetischen Theorie Susanne K. Langers wird Fontanes Ambivalenz zwischen Widerstand und Anpassung als eine emotionale Kategorie eruiert. Sie ist sowohl für seine gesellschaftspolitische Haltung als auch für sein Konzept des poetischen Realismus bestimmend. Die Rolle der Emotionalität in der bürgerlichen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts wird in Fontanes Zeitromanen zum Politikum, das bis heute wenig an Aktualität eingebüßt hat.