Zu meiner Person

Susanne Konrad lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. 1965 in Bonn geboren, studierte sie Literaturwissenschaft und Geschichte. 1995 promovierte sie über Goethes „Wahlverwandtschaften“. 2005 erschien ihr erster Roman „Camilles Schatten“. Die Autorin hat (auch als Dr. Susanne Czuba-Konrad) Fachbücher zu den Themen „Integration“ und „Kreatives Schreiben“ veröffentlicht, ferner zahlreiche literarische und redaktionelle Beiträge. Schwerpunkte ihrer schriftstellerischen Arbeit sind der Entwicklungsroman sowie Prosa zu den Themen Liebe und Älterwerden, Migration und Inklusion, Heimat und lokale Identität. Susanne Konrad leitet seit vielen Jahren Schreibwerkstätten, u.a. war sie für die Volkshochschulen Frankfurt und Hochtaunuskreis tätig. 2009-2013 war sie Vorsitzende des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V. 2014-2015 Stellvertretende Vorsitzende der Literaturgesellschaft Hessen e.V. Sie ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und bei den Bücherfrauen e.V. 

 

 

Worüber ich schreibe

 

Die Glückswürdigkeit der Benachteiligten hat mich immer schon beschäftigt, weil sie in der Literaturtradition selten vorkommt. Ich schreibe Geschichten über Menschen, die es nicht  leicht haben, und suche für sie nach Wegen zu Liebe und Erfüllung. 

 

Einer meiner Arbeitsschwerpunkte ist Migration. Migranten stehen oft am Rand ihrer Aufnahmegesellschaft und müssen sich ihren Platz in deren Mitte erst erkämpfen. Ihre Position und ihren Einfluss zu stärken ist mir ein Anliegen.

 

Zur Migration gehört die Heimat. Aber was ist das? Für mich bedeutet „Heimat“ eine ganz besondere Ortsbezogenheit. So wie wir zu anderen Menschen Beziehungen aufnehmen, so finden wir sie auch zu Orten. Darum beschäftige ich mich auch mit lokalen Themen.

 

Was geschieht, wenn verschiedene Werte und Vorstellungen aufeinandertreffen? Eine Frage, die beim Schreiben auftaucht – mit unterschiedlichen Erzählfiguren und deren Anschauungen. Es ist immer wieder eine Herausforderung, die verschiedenen Perspektiven zu konfrontieren und sie in ein Verhältnis zu bringen. Dabei liegt mein Augenmerk immer darauf, diejenigen, die leicht übersehen und vergessen werden, ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken.

 

Die Liebe in Paarbeziehungen, aber auch zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern und Freunden ist der rote Faden meiner Romane und Erzählungen. Ein Happy End ist nicht immer vorprogrammiert. Vielmehr werfe ich die Frage auf, was dazu führt, dass Liebe gelingen – oder auch misslingen kann.

 

 

Förderungen

Brückenstipendium von der Hessischen Kulturstiftung im Rahmen des "Kulturprojekt II: Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern" (Mai bis November 2021)

 

Arbeitsstipendium vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für ein neues Buchprojekt, gemeinsam mit Aleksandra Botic (April bis Juni 2020)

 

Arbeitsstipendium vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für den Erzählungsband „Walzer mit Mr. Spock“ (August bis Oktober 2017)

 

Förderung der Lesereihen zu den Anthologien „Frankfurter Einladung“ 2016 und 2019 in Kooperation mit den Stadtteilbibliotheken und dem Größenwahn-Verlag durch das Kulturamt Frankfurt am Main.

 

Autorschaft in der Bibliothek der Generationen des Historischen Museums seit Herbst 2017.