Über mich
Nach dem Abitur 1984 habe ich die Fächer Deutsch und Geschichte auf das Lehramt an Gymnasien studiert. Meine Examensarbeit über zwei Gesellschaftsromane von Theodor Fontane erschien 1990 im Verlag Peter Lang. Das war meine erste Buchveröffentlichung. Darauf war ich sehr stolz und konzentrierte mich umso mehr auf mein weiteres literaturwissenschaftliches Studium. 1995 promovierte ich über Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften.
Ich hatte den großen Wunsch, selbst Prosa zu schreiben. Besonders reizte auch hier der Gesellschaftsroman. Mein erster Romanversuch scheiterte und ich geriet in einen schöpferischen Engpass. Dann aber veröffentlichte ich 2005 meinen ersten Roman „Camilles Schatten“ im Verlag Brandes & Apsel. Weitere Publikationen folgten, darunter Artikel, Anthologiebeiträge, Erzählungen und Romane. Von 2001 bis 2018 arbeitete ich als Dozentin bei einem Bildungsträger.
Ich war Autorin u.a. beim Größenwahn Verlag und gab dort die Anthologien "Frankfurter Einladung" Band 1 und 2 heraus. 2019 wurden die Rechte an meinen Büchern vom Größenwahn Verlag auf den Verlag DeWinter Waldorf Glass (DWG) im Förderkreis Literatur e.V. übertragen.
2023 wurde "Camilles Schatten" bei DWG neu aufgelegt, 2024 erschien dort meine Erzählung "Die Haut hat kein Gedächtnis." Ich vertiefte meine theoretische Beschäftigung mit autofiktionalem Schreiben. Im Dezember 2024 absolvierte ich eine Weiterbildung zur Schreibtherapeutin in Berlin. Mit meinem Lebensgefährten wohne ich in Frankfurt am Main und habe eine erwachsene Tochter.
Ich beschäftige mich verschiedenen literarischen und redaktionellen Beiträgen mit dem Verhältnis von seelischer Gesundheit und kreativem Schreiben. Gesundheitsfördernde Schreibansätze für das Publikum zu öffnen ist für mich genauso wichtig wie die Auswirkungen psychischer Belastungen auf den Schreibprozess zu erforschen.
Förderungen
Förderung der Lesungen zu der neu herausgegebenen Anthologie „Frankfurter Einladung“ 2024 in Kooperation mit dem Antheum/DWG-Verlag durch das Kulturamt Frankfurt am Main.
Berücksichtigung beim Sonderförderprogramm "Ausgefallen" vom Deutschen Literaturfonds, Projekt "Neustart Kultur" im Juni 2023 für "Walzer mit Mr. Spock"
Brückenstipendium der Hessischen Kulturstiftung im
Rahmen des "Kulturprojekt II: Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern" (Mai bis November 2021)
Arbeitsstipendium vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für den Erzählungsband „Walzer mit Mr. Spock“ (August bis Oktober 2017)
Förderung der Lesereihen zu den Anthologien „Frankfurter Einladung“ 2016 und 2019 in Kooperation mit den Stadtteilbibliotheken und dem Größenwahn-Verlag durch das Kulturamt Frankfurt am Main.
Autorschaft in der Bibliothek der Generationen des Historischen Museums seit Herbst 2017.
Stadtteilhistorikerin bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft 2014 - 2016 mit dem Thema "Stadtteilidentität am Dornbusch".

Foto: Wolfgang Griepentrog
Resonanz (Auswahl)
"Sturz aus dem Elfenbeinturm. Susanne Konrad hat ihren zehn Jahre alten, aber brandaktuellen Roman "Die Akademikerin" neu herausgegeben." Gernot Gottwals in Frankfurter Neue Presse, 16.01.2026.
„Die Position der Psychiatrie-Erfahrenen stärken“. Christoph Müller im Gespräch mit der Schriftstellerin Susanne Konrad über ihren Roman „Camilles Schatten“. In: Psychosoziale Umschau 39. Jahrgang, Nr. 01/2024, S. 45f.
Susanne Konrad: Kreativ und mutig – Der Weg zum eigenen Buch trotz psychischer Belastungen. Rezension von Marc Halupczok. In: Federwelt 12/2022 (Dezember), S. 37.
„Alles andere als Mainstream…“ Ein Schreibratgeber für psychisch Belastete. Rezension von Hannah Wode. In. Eppendorfer 4/2022, S. 20.
Tipps und Tricks aus der Schreibwerkstatt. Rezension zu „Kreativ und mutig“ von Jan Michaelis. In Psychosoziale Umschau sowie online im Psychiatrienetz https://www.psychiatrie.de/buecher/kreatives/konrad-kreativ-und-mutig.html
Keine Randfiguren. Buch erzählt von Benachteiligten – auch in einfacher Sprache. Von Paula Denker. In: Frankfurter Rundschau, 76. Jahrgang,12. Februar 2020, F17.
40 Geschichten und ein Baum. Autoren stellen ihre Lieblingsorte vor. Von Judith Dietermann. In: Frankfurter Neue Presse vom 17. September 2019, S. 18.

Foto: Privat