Über mich

Über mich

Ich bin Autorin und arbeite seit vielen Jahren im Bereich kreatives Schreiben, Literaturvermittlung und kulturelle Projektarbeit.

Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte in Konstanz und Frankfurt am Main promovierte ich 1995 über Goethes Wahlverwandtschaften. Es folgten Lehraufträge an Hochschulen, Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung sowie zahlreiche Projekte im literarischen und kulturellen Bereich.

Meine literarische Arbeit umfasst Romane, Erzählungen, Sachtexte und Beiträge zu Themen wie psychische Gesundheit, gesellschaftliche Marginalisierung, Liebe, Erinnerung, Migration und kulturelle Identität. Zu meinen Veröffentlichungen gehören unter anderem die Romane Die Akademikerin, Camilles Schatten und Die Haut hat kein Gedächtnis sowie die Anthologie Frankfurter Einladung, deren literarische Lesereihen mehrfach vom Kulturamt der Stadt Frankfurt gefördert wurden.

Parallel dazu leite ich seit vielen Jahren Schreibwerkstätten und entwickle Formate für kreatives, autobiografisches und literarisches Schreiben. Im Mittelpunkt steht für mich die Frage, wie Menschen ihre Erfahrungen in Sprache fassen und daraus eigene Texte entwickeln können.

Meine Arbeit bewegt sich zwischen Literatur, kultureller Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Dabei interessieren mich besonders Übergänge, Brüche und Grenzerfahrungen – sowohl im individuellen Leben als auch im kulturellen Raum.

Eine Fragestellung, die mich besonders beschäftigt, ist die Literarisierung sozialpsychiatrischer Themen.

Ich bin Mitglied im PEN Deutschland sowie im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

 

Förderungen

2024 Aufnahme in den PEN Deutschland.

Förderung der Lesungen zu der neu herausgegebenen Anthologie „Frankfurter Einladung“ 2024 in Kooperation mit dem Antheum/DWG-Verlag durch das Kulturamt Frankfurt am Main. 

Berücksichtigung beim Sonderförderprogramm "Ausgefallen" vom Deutschen Literaturfonds, Projekt "Neustart Kultur" im Juni 2023 für "Walzer mit Mr. Spock"

Brückenstipendium der Hessischen Kulturstiftung im
Rahmen des "Kulturprojekt II: Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern" (Mai bis November 2021)

Arbeitsstipendium vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für den Erzählungsband „Walzer mit Mr. Spock“ (August bis Oktober 2017)

Förderung der Lesereihen zu den Anthologien „Frankfurter Einladung“ 2016 und 2019 in Kooperation mit den Stadtteilbibliotheken und dem Größenwahn-Verlag durch das Kulturamt Frankfurt am Main. 

Autorschaft in der Bibliothek der Generationen des Historischen Museums seit Herbst 2017.

Stadtteilhistorikerin bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft 2014 - 2016 mit dem Thema "Stadtteilidentität am Dornbusch".

 

Foto: Wolfgang Griepentrog

Resonanz (Auswahl)
 

"Sturz aus dem Elfenbeinturm.  Susanne Konrad hat ihren zehn Jahre alten, aber brandaktuellen Roman "Die Akademikerin" neu herausgegeben." Gernot Gottwals in Frankfurter Neue Presse, 16.01.2026.

 

Die Position der Psychiatrie-Erfahrenen stärken“. Christoph Müller im Gespräch mit der Schriftstellerin Susanne Konrad über ihren Roman „Camilles Schatten“. In: Psychosoziale Umschau 39. Jahrgang, Nr. 01/2024, S. 45f.

 

Susanne Konrad: Kreativ und mutig – Der Weg zum eigenen Buch trotz psychischer Belastungen.  Rezension von Marc Halupczok. In: Federwelt 12/2022 (Dezember), S. 37. 

 

„Alles andere als Mainstream…“ Ein Schreibratgeber für psychisch Belastete. Rezension von Hannah Wode. In. Eppendorfer 4/2022, S. 20.

 

Tipps und Tricks aus der Schreibwerkstatt. Rezension zu „Kreativ und mutig“ von Jan Michaelis. In Psychosoziale Umschau sowie online im Psychiatrienetz https://www.psychiatrie.de/buecher/kreatives/konrad-kreativ-und-mutig.html

 

Keine Randfiguren. Buch erzählt von Benachteiligten – auch in einfacher Sprache. Von Paula Denker. In: Frankfurter Rundschau, 76. Jahrgang,12. Februar 2020, F17.

 

40 Geschichten und ein Baum. Autoren stellen ihre Lieblingsorte vor. Von Judith Dietermann. In: Frankfurter Neue Presse vom 17. September 2019, S. 18. 

 

Foto: Privat

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