Über mich
Nach dem Abitur 1984 habe ich die Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien studiert. Meine Examensarbeit über zwei Gesellschaftsromane von Theodor Fontane erschien 1990 im Verlag Peter Lang. Diese Veröffentlichung war wegweisend für mich und ich konzentrierte mich umso mehr auf mein weiteres literaturwissenschaftliches Studium. 1995 promovierte ich über Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften.
Es war seit jeher meine Intention, selbst Prosa zu schreiben. Besonders reizte mich auch hier der Gesellschaftsroman. In meinen ersten Roman „Camilles Schatten“ (2005) versetzte ich den für den Gesellschaftsroman typischen Konflikt zwischen sozialer Ordnung und individueller Entfaltung in einen psychiatrischen Kontext. Parallel dazu engagierte ich mich im Literaturclub der Frauen aus aller Welt e.V. für Multikulturalität und Integration.
Ich war Autorin beim Größenwahn Verlag und gab dort die Anthologien "Frankfurter Einladung" Band 1 und 2 heraus. 2015 entstand mein Roman „Die Akademikerin“, 2017 die Erzählung „Die Liebenden von Wiesbaden“ zum Thema Liebe und Älterwerden. Zahlreiche redaktionelle und literarische Beiträge zu Fragen des kreativen Schreibens sind in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien erschienen.
Im Kontext der Neuauflage von „Camilles Schatten“ (2023) und der „Akademikerin“ (2025) beim Verlag DWG im Förderkreis Literatur e.V. veröffentlichte ich dort den Schreibratgeber „Kreativ und mutig. Der Weg zum eigenen Buch trotz psychischer Belastungen“ (2022) und den Titel „Die Haut hat kein Gedächtnis. Erzählung mit einem Essay zum autofiktionalen Schreiben“ (2024). In den theoretischen Texten geht es unter anderem um die Frage, wie sich psychische Belastungen auf die Literaturproduktion auswirken können. Die Erzählung handelt von einer Beziehung zwischen Mutter und Tochter.
Neue Bücher sind in Arbeit.
Susanne Konrad
Förderungen
Förderung der Lesungen zu der neu herausgegebenen Anthologie „Frankfurter Einladung“ 2024 in Kooperation mit dem Antheum/DWG-Verlag durch das Kulturamt Frankfurt am Main.
Berücksichtigung beim Sonderförderprogramm "Ausgefallen" vom Deutschen Literaturfonds, Projekt "Neustart Kultur" im Juni 2023 für "Walzer mit Mr. Spock"
Brückenstipendium der Hessischen Kulturstiftung im
Rahmen des "Kulturprojekt II: Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern" (Mai bis November 2021)
Arbeitsstipendium vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für den Erzählungsband „Walzer mit Mr. Spock“ (August bis Oktober 2017)
Förderung der Lesereihen zu den Anthologien „Frankfurter Einladung“ 2016 und 2019 in Kooperation mit den Stadtteilbibliotheken und dem Größenwahn-Verlag durch das Kulturamt Frankfurt am Main.
Autorschaft in der Bibliothek der Generationen des Historischen Museums seit Herbst 2017.
Stadtteilhistorikerin bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft 2014 - 2016 mit dem Thema "Stadtteilidentität am Dornbusch".

Foto: Wolfgang Griepentrog
Resonanz (Auswahl)
"Sturz aus dem Elfenbeinturm. Susanne Konrad hat ihren zehn Jahre alten, aber brandaktuellen Roman "Die Akademikerin" neu herausgegeben." Gernot Gottwals in Frankfurter Neue Presse, 16.01.2026.
„Die Position der Psychiatrie-Erfahrenen stärken“. Christoph Müller im Gespräch mit der Schriftstellerin Susanne Konrad über ihren Roman „Camilles Schatten“. In: Psychosoziale Umschau 39. Jahrgang, Nr. 01/2024, S. 45f.
Susanne Konrad: Kreativ und mutig – Der Weg zum eigenen Buch trotz psychischer Belastungen. Rezension von Marc Halupczok. In: Federwelt 12/2022 (Dezember), S. 37.
„Alles andere als Mainstream…“ Ein Schreibratgeber für psychisch Belastete. Rezension von Hannah Wode. In. Eppendorfer 4/2022, S. 20.
Tipps und Tricks aus der Schreibwerkstatt. Rezension zu „Kreativ und mutig“ von Jan Michaelis. In Psychosoziale Umschau sowie online im Psychiatrienetz https://www.psychiatrie.de/buecher/kreatives/konrad-kreativ-und-mutig.html
Keine Randfiguren. Buch erzählt von Benachteiligten – auch in einfacher Sprache. Von Paula Denker. In: Frankfurter Rundschau, 76. Jahrgang,12. Februar 2020, F17.
40 Geschichten und ein Baum. Autoren stellen ihre Lieblingsorte vor. Von Judith Dietermann. In: Frankfurter Neue Presse vom 17. September 2019, S. 18.

Foto: Privat